Die spanische Regierung hat zum Ende des Jahres 2011 steuerliche Maßnahmen beschlossen, die zum einen das Ziel haben die Immobilienwirtschaft kurzfristig anzukurbeln und gleichzeitig die leere Haushaltskasse zu füllen.

So ist, aufgrund des hohen Bestands an Neubau-Immobilien der spanischen Banken, die Senkung der Mehrwertsteuer beim Erwerb einer Neubauimmobilie von 8% auf 4% bis zum 31.12.2012 verlängert worden.

Des Weiteren sind die abzuführenden Steuern aus Kapitalerträgen, einschließlich Erträgen aus dem Verkauf von Immobilien, von 19% auf 21% angehoben worden. Die steuerliche Abgabe beim Kauf einer Immobilie bleibt bei 3%.

Wer in Spanien bereits Immobilieneigentümer ist, muss zukünftig mit einer steigenden Grundsteuer (IBI) auf bis zu 10% pro Jahr rechnen.