„Trofeo Princesa Sofía“ Traditionsregatta vor Palma

Fast 1200 Segler und Surfer aus knapp 60 Ländern nehmen ab 29. März bis einschließlich 5. April an der 45. Traditionsregatta „Trofeo Princesa Sofía“ auf Mallorca teil. Das macht das Segler- Treffen  zu einem der Größten seiner Art

Trofeo Princesa Sofia
Trofeo Princesa Sofia

in ganz Europa. Seit vielen Jahren  ist die Regatta  bereits ein fester Bestandteil der Weltcup- Serie des internationalen Segelverbandes ISAF (International Sailing Federation). Sie bildet gleichzeitig den europäischen Jahres-Auftakt für die weltweite Segel- Elite.

Die „Trofeo Princesa Sofía“  wurde 1968 ins Leben gerufen, damals als Amateur-Regatta für die Drachen- Klasse. Heute ist das Rennen der Yachten eines der ganz wichtigen Events im mallorquinischen Aktivitäten-Kalender, seit 2009 auch offiziell von der ISAF zertifiziert.
Mit rund 75 gemeldeten Sportlern in insgesamt elf olympischen Klassen, stellen die Deutschen nach den Spaniern das größte Teilnehmer- Kontingent beim diesjährigen Worldcup.

Am Strand vom Club Nàutic S´Arenal liegen die Teilnehmer der 470er-, 49er und der Laser- Klassen. Sie bilden den Hauptteil der internationalen Flotte. Vor Can Pastilla starten dagegen alle Windsurfer der RS: X-Klasse. Von hier aus stechen auch die Katsegler  und die Teilnehmer der olympischen Nacra-Klasse in See, die erst vor einem Jahr neu eingeführten wurde. Im Real Club Nautico (RCNP) in Palma bereiten sich die Segler der Finn-Klasse auf den Worldcup vor.

Doch auch schon im Vorfeld sind  Aktivitäten in der Bucht von Palma zu sehen. Denn bevor die Regatta losgehen kann,  werden die Schiffe des Regatta-Komitees das Regattafeld für jede Segelklasse mit Bojen abstecken.  Die Bojen fixiert man  mittels GPS- Koordinaten an jedem Regattatag neu. Sie sind für die einzelnen Klassen über die ganze Bucht verteilt. Die Bootslänge spielt bei der Streckenführung natürlich eine bedeutende Rolle. Windsurfer und 49er werden zum Beispiel näher vor der Küste segeln als beispielsweise die schnellen Nacra-Katamarane.

20140331_174430
Bahía de Palma

Die Lage der verschiedenen Regattafelder hängt letztlich aber auch von der vorherrschenden Windrichtung ab. Die Startline liegt stets zwischen der ersten Boje und den Schiffen der Organisation. Sie muss immer gegen den Wind ausgerichtet sein. Bläst der Wind in ausreichender Stärke, signalisiert jedes Klassen-Komitee den in den Häfen wartenden Flotten, sich ihrem Regattafeld zu nähern und von dort aus zu starten.
Die „Trofeo Princessa Sofia 2014“ ist ein wichtiger Event hinsichtlich der Qualifikationen für die in zwei Jahren stattfindenden Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Der Worldcup vor Mallorca und der vor Hyéres in Frankreich zählen außerdem zu den Qualifikations-Terminen für die Weltmeisterschaften im September vor Santander in Spanien.

Quelle Text: www.trofeoprincesasofia.org

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg