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Marina mit 404 Liegeplätzen

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Sekt-Frühstück oder Champagner-Party nach Sonnenuntergang

Jahrelang lag er nahezu unentdeckt im Halbkreis der bröckelnden Sandsteinklippen, die den Hafen Port Adriano zur Landseite hin abgrenzen: ein paar Fischerboote, ein paar kleinere Yachten, zwei, drei Cafés, ebenso viele schlichte Restaurants mit Schwerpunkt Fisch und Meeresfrüchte und sehr viel Ruhe.
Knapp eineinhalb Jahrzehnte nach der Ersteröffnung nahm sich der New Yorker Star-Designer Philippe Starck des maritimen Mauerblümchens an und führte den Hafen unter den Klippen von El Toro zu neuer Blüte.
Seither wird der Name der aufgetakelten Marina in den Nautik-Gazetten der großen Welt gehandelt. Das russische „Yacht“ Magazin schwärmt ebenso von den schillernden Qualitäten des neuen maritimen Zentrums, wie die chinesische Ausgabe der „National Geografic“. Und auch die durchschnittliche Größe der anliegenden Yachten hat deutlich zugelegt.
Selbstbewusst erstrahlt die neu hinzugefügte Mole in einem architektonischen Reigen aus Sichtbeton, großformatigen Glasflächen aus funkelndem Nirosta-Stahl und edlen Hölzern. Besonders die überschießenden Pergolen aus sonnengebleichten Teak-Balken prägen den neuen Stil des Hauses. Sie erinnern ein wenig an kalifornisches Sporthafen-Flair; Philippe Starck mag in Erinnerungen an den Südwesten der USA geschwelgt haben.
Sechs Jahre nach der Erweiterung rankt jetzt zudem erfrischendes Grün im oberen Stockwerk der Mall.
Während des Tages tummeln sich vor allem Wassersportler und Freizeitkapitäne aber auch Schaulustige auf den Teak-Planken der Nobel-Mole. Richtig Spaß macht das maritime Zentrum nach Sonnenuntergang, wenn man bei einem guten Glas Champagner oder einer Ofendorade den nächsten Tag plant.

Bevor wir es vergessen: so hipp, da braucht´s natürlich auch die eigene App fürs Handy. Zu finden unter: https://itunes.apple.com/es/app/port-adriano-guide-to-mallorca/id912309280?mt=8

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Ein schönes Plätzchen zum Entspannen